Reiner Engelmann: Der Buchhalter von Auschwitz – Die Schuld des Oskar Gröning

»Auschwitz war ein Ort, an dem ich nicht hätte mitmachen dürfen«

Oskar Gröning war der Buchhalter von Auschwitz. Obwohl Gröning von der Ermordung der Menschen wusste, rechtfertigte er seine Arbeit im Konzentrationslager damit, dass er nicht unmittelbar an den Tötungen beteiligt war.

Im letzten großen Auschwitz-Prozess wurde Gröning wegen Beihilfe zum Mord an 300.000 Juden verurteilt.

Reiner Engelmann hat sich mit Lebensstationen Grönings und dem Prozess beschäftigt – ein wichtiger Beitrag über eine verführte Jugend, versäumte Gewissensentscheidungen und ein Leben mit Schuld.

Die nüchterne, sachliche Betrachtung der so häufig versäumten Gewissensentscheidungen auf Seiten der Täter rüttelt wach und macht darauf aufmerksam, wie schnell Menschen und eine Gesellschaft anfällig sein können für ähnliche fatale Entwicklungen wie im Dritten Reich.

Die Schilderung des Leids und Elends auf Opferseite macht fassungslos auf der einen Seite und berührt auf der anderen Seite, da es in Teilen auch zeigt, wie willensstark, mutig, solidarisch, verantwortungs- und hoffnungsvoll Menschsein auch sein kann.

Die Lesung:
Reiner Engelmann liest aus dem Buch, trägt vor allem aber frei vor und berichtet sachlich über Ereignisse und erläutert Zusammenhänge. Dem daran anschließende Austausch mit dem Publikum räumt er ausreichend Zeit ein, da doch gerade das Gespräch über das Thema zur persönlichen Auseinandersetzung eines jeden und einer jeden beiträgt und sensibilisiert.

Presse/Stimmen

"Ein Buch, das nicht nur Jugendlichen kluge Fragen stellt" (E.M. Kohl) "Ein informatives, interessanten und wichtiges Buch"  (Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien)

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