Reiner Engelmann: Sie brachten uns Hoffnung: Die Geschichte von Edward Galinski und Mala Zimetbaum

Nach einem wahren Schicksal

Eine tragische Liebesgeschichte in Auschwitz

Edward Galinski, genannt Edek, ist sechzehn Jahre alt, als er mit dem ersten Gefangenentransport nach Auschwitz kommt. Er lernt schnell, sich anzupassen, und kann nach zwei Jahren eine Schlosserwerkstatt eröffnen.

Mala Zimetbaum wird 1942 von den Nazis verhaftet und nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Sie spricht fünf Sprachen und bekommt bald schon Verantwortung als Dolmetscherin und Bürokraft.

Doch Edek und Mala führen beide ein gefährliches Doppelleben. Durch ihre besonderen Positionen genießen sie die Sympathie und das Vertrauen der Befehlshaber des KZs. Heimlich nutzen sie diese aus, um ihren Mithäftlingen zu helfen.

Als Edek und Mala sich zum ersten Mal begegnen, ist es Liebe auf den ersten Blick. Immer wieder können sie sich heimlich treffen. Doch wie soll ihre geheime Liebe in Auschwitz Bestand haben? Gemeinsam wagen sie die Flucht und geben sich ein Versprechen: Sie werden immer zusammenbleiben.

Nach einer wahren Geschichte, einfühlsam nacherzählt von preisgekröntem Autor Reiner Engelmann.

Die Schilderung des Leids und Elends auf Opferseite macht fassungslos auf der einen Seite und berührt auf der anderen Seite, da es auch zeigt, wie willensstark, mutig, solidarisch, verantwortungs- und hoffnungsvoll Menschsein auch sein kann.

Die Lesung:
Reiner Engelmann liest aus dem Buch, trägt vor allem aber frei vor und berichtet sachlich über Ereignisse und erläutert Zusammenhänge.
Dem
daran anschließende Austausch mit dem Publikum räumt er ausreichend Zeit ein, da doch gerade das Gespräch über das Thema zur persönlichen Auseinandersetzung eines jeden und einer jeden beiträgt und sensibilisiert.

 

Presse/Stimmen

"Tragisch und inspirierend zugleich" (bücherkrams)

Wir möchten dieses Programm vielleicht buchen

Mehr aus dem Repertoire

Der Buchhalter von Auschwitz von Reiner Engelmann

Der Buchhalter von Auschwitz - Die Schuld des Oskar Gröning

»Auschwitz war ein Ort, an dem ich nicht hätte mitmachen dürfen«
Oskar Gröning war der Buchhalter von Auschwitz. Obwohl Gröning von der Ermordung der Menschen wusste, rechtfertigte er seine Arbeit im Konzentrationslager damit, dass er nicht unmittelbar an den Tötungen beteiligt … weiterlesen
Der Fotograf von Auschwitz von Reiner Engelmann

Der Fotograf von Auschwitz - Das Leben des Wilhelm Brasse

Die Menschen zu retten war für ihn unmöglich. Zeugnis abzulegen unabdingbar.
Warum? Mit diesem Wort beginnen seit Wilhelm Brasses Ankunft in Auschwitz alle Fragen. Warum dieses unfassbare Leid? Warum greift niemand ein? Als Häftling Nr. 3444 zum Erkennungsdienst abkommandiert, soll er … weiterlesen