Aufwühlender Abenteuerroman über Piraterie an der Küste Somalias
Jeden Tag geht der fünfzehnjährige Geedi mit seiner kleinen Schwester Amina an den Strand, um Ausschau zu halten, ob ihr großer Bruder Aayan, der vor vielen Jahren plötzlich verschwunden ist, nicht doch zu ihnen zurückkehrt. Die Familie lebt in Hafun, einem kleinen Fischerort in Nordost-Somalia, fast am östlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents.
Man schlägt sich so durch – der Vater mit Gelegenheitsarbeiten, die Mutter als Köchin. Eines Tages taucht Aayan tatsächlich wieder auf.
Wie gemunkelt wurde, hat er sich den Piraten angeschlossen – und ist kein geringerer als der berühmte und gefürchtete „Geist von Aden“ – darum kann er nur kurze Zeit bleiben.
Als Aayan in der Nacht wieder verschwindet, versteckt Geedi sich kurzerhand auf der Ladefläche von Aayans Pickup. Zu gern möchte er seinem Vorbild folgen. Doch schnell stellt er fest: Das Piratenleben hat nicht nur Sonnenseiten …
Ein Roman, der die großen Fragen nach dem Richtigen im Falschen und dem Fünkchen Guten im Bösen aufgreift
Presse/Stimmen
„Brettschneider gelingt nicht nur ein spannender Abenteuerroman mit Wendungen, die deutlich machen, dass die Piraterie ein brutales und tödliches Geschäft ist. Vielmehr erzählt er ebenfalls von der Perspektivlosigkeit und Not, die die Menschen in Somalia, aber auch anderswo in die Kriminalität zwingen. Eine Lage, für die die westliche Welt mindestens mitverantwortlich ist.“ (Süddeutsche Zeitung, 22.07.2022) „Ein beeindruckender Roman über das Wohlstandsgefälle in der Welt – und die für die Betroffenen unmittelbaren Folgen“ (BuchMarkt) „[Brettschneider gelingt es], ein aufregendes, action- und konfliktreiches, aber auch stimmungsintensives Abenteuer zu erzählen, ohne die Piraterie zu verharmlosen. […] Opfer sein und Täter, erleben müssen, wie Menschen sterben – all das spart der Roman nicht aus. Er schaut genau hin, überfordert junge Leser jedoch nicht. Ob es den Horizont zu erkunden gilt, die eigenen Träume oder die Angst in den Knochen, es geschieht auf Augenhöhe mit Geedi. Mit einem Kind, das kein Kind sein darf.“ (Tagesspiegel)Wir möchten dieses Programm vielleicht buchen
Künstlersteckbrief

