Peter Brunnert: Höhenangst – Bergsteigen und andere Katastrophen

Achtung: Peter Brunnert tut es wieder - er liest! Wie immer ein Genuss.

Peter Brunnert hatte Pech: Er wollte unbedingt Bergsteiger werden, seine Mutter gebar ihn aber an einem Ort, an dem die wichtigste Voraussetzung dafür fehlte: Seine Heimatstadt Hildesheim liegt am Südrand der norddeutschen Tiefebene. Er blieb trotzdem stets bemüht, ein guter Alpinist zu werden, riskierte einiges, das meiste ging schief. Er verzweifelte nicht, fuhr weiter in die Berge und konnte seinen Kletterpannen immer etwas Komisches abgewinnen.

Irgendwann hat er, zum Glück, begonnen, das alles aufzuschreiben. Mittlerweile lebt er als freiberuflicher Autor, übrigens immer noch in seiner Geburtsstadt. Er interessiert sich vor allem für Geschichten, bei denen nicht alles glatt läuft und ist sehr froh, dass er die inzwischen nicht mehr alle selbst erleben muss.

In seinem Lesungsprogramm Höhenangst beschäftigt er sich mit einer naheliegenden Frage: Was bewegt einen Menschen, Berge zu besteigen? Obwohl es nachgewiesenermaßen anstrengend und gefährlich ist. Peter Brunnert geht diesem Rätsel in seinen  spannenden, teils komischen und teils grotesken Geschichten nach.

Neben zum Brüllen komischen, adrenalinschwangeren Abenteuern aus der Jugendzeit des Autors gibt’s auch heftige satirische Seitenhiebe auf unsere Warnwesten-Vollkaskogesellschaft und die Schnupperkurs-Mafia: Ist Bergsteigen mehr als Sport? Oder einfach nur bekloppt? Woher kommt diese seltsame Sehnsucht von Büroangestellten, sich in Wolfstatzen-Tuch zu hüllen und sich von unbequemen Kombigurten zu Rouladen verschnüren zu lassen? Obwohl sie, wie wir alle, natürlich Höhenangst haben. Was kann dabei so alles schiefgehen? Und was hat das alles mit Reinhold Messner zu tun?

Seine zahlreichen Abenteuer aus dem Elbsandsteingebirge werden mit Inbrunst und in der Originalsprache vorgetragen. An den tausend Türmen rechts und links der Elbe geschehen haarsträubende Geschichten, die so unglaublich klingen, dass sie wahr sein müssen. Denn so etwas Verrücktes kann man sich einfach nicht ausdenken.

Die Texte werden von Brunnert meisterhaft und mit großem schauspielerischen Talent vorgetragen: Kopfkino pur, auch für diejenigen, die normalerweise nur Barhocker besteigen. Seine Lesungen sind kabarettistisch anmutende Veranstaltungen, die weit über das bloße „Vorlesen“ seiner Texte hinausgehen. Mit einer guten Portion trockenen und schwarzen Humors erweckt er die Charaktere seiner Figuren mit großer Plastizität zum Leben – da jagt ein Schenkelklopfer den nächsten … Sie werden Ihre Freude haben – egal, ob Bergfreund oder nicht!

Presse/Stimmen

Wer je auf einer von Peters Lesungen war, der weiß, das die Geschichten des Hildesheimer Wortmagiers durch seine Zugenakrobatik noch besser werden, sofern das bei den Sachsengeschichten überhaupt möglich ist. Und er ist wohl der beste Sächsisch-Imitator zwischen Harz und Heide, „das gannsde ma glooum! (Der Klemmkeil)


„Peter Brunnert, der sich immer mehr zum Robert Gernhardt der Alpinliteratur entwickelt, hat (…) diese mit viel Sprachwitz und einer gewissen Schadenfreude an haarsträubenden Situationen nacherzählt (…)(DAV Panorama)

 

„Und es gelingt ihm noch ein Kunststück. Er kann es sich erlauben zu sächseln. Das wirkt nicht anbiedernd, geschweige denn verletzend, es stimmt einfach wie er den nasalen, melodiösen, das A zum tiefen O-Ton verdunkelnden Dialekt unserer Breiten beherrscht.“   (Vogtland-Anzeiger)

 

„In Guben sorgte er mit seinen Geschichten nicht nur für Staunen sondern auch für Lachsalven. Manch einer vergoss sogar Tränen vor Lachen. „Herrlich. Fantastisch. Unglaublich“, klang es aus dem Publikum.“  (Lausitzer Rundschau)

 

„Der Autor Peter Brunnert hat seine erzählerischen Mittel diesmal noch treffsicherer eigesetzt. Der Schalk blitzt aus jedem Satz, und trotzdem sind all den unglaublichen, dennoch wahren Geschichten auch Ernst und Anstrengungen unseres Sportes eingraviert.“ (DAV-Panorama)

 


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