Sie sind hier

O Lust des Beginnens - Lyrik von Bertolt Brecht

Text will Töne Lust des Beginnens

Karla Andrä, durch ihr Studium an der Theaterhochschule „Hans Otto“ in Leipzig und ihren Engagements an verschiedenen Theatern sehr vertraut mit dem Werk des Dichters und Dramatikers, und Josef Holzhauser, ein Meister der Improvisation treten durch ihr gemeinsames Spiel von Sprache und Musik in einen intensiven künstlerischen Dialog.

Mit diesem Programm holen sie Brecht-Kenner sowie Brecht-Einsteiger ins Lyrik-Boot. Bei allen entfachen sie die große „O Lust des Zuhörens“ und die Lust auf eine Neuentdeckung Brechts.

Zielgruppe

Jugendliche, Erwachsene

Presse

"Brecht, wie man ihn kennt – und doch ganz neu: Das war die Art der Interpretation durch Karla Andrä. Mit sparsamer Gestik, aber aufs Feinste nuanciert, gab sie jedem Text einen besonderen Charakter, eine eigene Lesart.
Teils als Akzentuierung des Textes, teils als meisterhaftes Zwischenspiel fungierte Josef Holzhausers Gitarrenspiel. Großartig und so ganz anders im Tonfall als üblich war ihre Version des Mackie-Messers-Songs, das Publikum war begeistert."

                                                                         Augsburger Allgemeine

 

"Intensiv und intim, konzentriert und kompakt, dezent und dramaturgisch dicht: Markenzeichen des Künstlerpaars Andrä/Holzhauser, die mit kreativem und professionellem Kinder- und Jugendtheater seit 15 Jahren (zuletzt mit „Der Jazzdirigent“) Maßstäbe setzen.

Und immer wieder wagen sie mutig Neues, brechen auf zu neuen Ufern. Brechts dreizehnzeilige Ode, die ihrem aktuellen und frischen Lyrik & Musik-Programm den Titel leiht, trifft den Nagel metaphorisch auf den Kopf. „O Lust des Beginnens“ feierte im Abraxas Premiere, berührte und begeisterte die zahlreichen Zuschauer.

Bewusst reduziert auf die Ausdrucksvielfalt und Energie, auf den komplexen Sinngehalt der Texte - von „Erinnerungen an Marie A.“ über das humorvolle Gedicht „Ein Fisch mit Namen Fasch“ oder die politisch lehrreiche „Legende von der Entstehen des Buches Taoteking“ – die Schauspielerin Karla Andrä und der Gitarrist und Komponist Josef Holzhauser holten Brecht-Kenner sowie „Brecht-Einsteiger“ ins Lyrik-Boot. Bei allen entfachten sie die ganz große „O Lust des Zuhörens“ und die Lust auf eine Neuentdeckung Brechts.

Die von Holzhauser mal melancholisch und melodiös, mal rhythmisch kontrastreich pointiert oder kommentierend zu den Versen sämtlich neu komponierten Gitarrenstücke (teils mit Looper ergänzt), verschmolzen harmonisch zu einem reizvollen Dialog mit den von Karla Andrä rezitierten Gedichten. Als feinsinnige Interpretin verlieh sie so ziemlich allen Facetten dieses „überreichen Dichters“, wie Lion Feuchtwanger ihn einmal beschrieb, mimisch und gestisch versiert Kontur, gab dem Witz und der Schärfe des Augsburger Dichters, der das „Leben heiter nahm auch wenn es ihm grimmig kam“ ihre Stimme.
Ein sehr hörenswertes, unverstaubtes und dennoch lehrreiches Brecht-Programm, das alle Nachgeborenen anspricht und den großen Klassiker der Vernunft sinnlich-lyrisch und musikalisch anspruchsvoll erleben ließ."

                                                                                      Augsburger Allgemeine

Text will Töne Lust des Beginnens
Text will Töne Lust des Beginnens
Text will Töne Lust des Beginnens
Text will Töne Lust des Beginnens