Sie sind hier

Überall ist Wunderland - Heimat und Fremde, Annäherung an ein Gefühl

Text will Töne Wunderland

Mit Gedichten von Heinrich Heine bis Antonia Kainz nähern sich Karla Andrä und Josef Holzhauser dem Gefühl vom Daheimsein oder Fremdsein.
Die von Josef Holzhauser pointiert und kommentierend zu den Versen komponierten Gitarrenstücke verschmelzen an diesem Abend harmonisch zu einem reizvollen Dialog mit den von Karla Andrä rezitierten Gedichten und geben dem Thema des Abends Tiefe und Dichte, Lust und Laune.

Zu Wort kommen außerdem Dichter wie Hilde Domin und Rose Ausländer, Hermann Hesse ,Christian Morgenstern und Bertolt Brecht, sowie Gino Chiellino und Franco Biondi ...
Und Joachim Ringelnatz` wundervolles Gedicht "Überall ist Wunderland" gibt dem Programm das Motto ...

 

Zielgruppe

Jugendliche, Erwachsene

Presse

"Die behutsame und virtuose Interpretation der expressiven oder sehr humorvollen Verse von Ausländer, Brecht, Domin, Eichendorff, Heine, Hesse, Morgenstern, Ringelnatz oder Biondi, Biermann und Ilija Trojanow („Ich bin deutscher als ein Großteil der Passauer“!) durch Schauspielerin Karla Andrä fand wie schon in früheren „Text will Töne“- Projekten ihre musikalische Verdichtung durch die lautmalerischen Gitarren-Kompositionen von Josef Holzhauser. So unterstrich er die frechen Zeilen von Immacolata Amodeo über das „Deutsche Fräulein aus Kalabrien“ in passender Zigeunerjazz-Manier, brachte atmosphärisch spannende und melancholische Kommentare zu den vor dem geistigen Hörerauge vorbeiziehenden Poesie-Landschaften, zitierte mit großer Sensibilität den Duft des Lindenbaums oder „Die Mondnacht“ herbei, in der die Seele ihre Flügel weit ausspannen darf.
Ein höchst bereichender Lyrikabend, der frischen Wind in das Heimat-Terrain brachte und zu Recht intensiven Beifall erntete."

                                                                              Augsburger Allgemeine